Die Abnehmschule

Individuelle Wege zum Wohlfühlgewicht mit vernünftiger Ernährung und aktiver Lebensgestaltung

Übergewicht und Fußschmerzen

Wer abnehmen möchte, der weiß wie wichtig es ist, in Bewegung zu kommen. Zu Fuß gehen ist mit der beste Einstieg in eine aktive Lebensweise. Nur leider spielen oft die Füße nicht mit. Sie tun weh. Die Schmerzen können die Lust an der Bewegung gründlich vertreiben. Es lohnt sich aber, sich mit dem Problem zu befassen, denn in den meisten Fällen kann Abhilfe geschaffen werden.

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Ursachen von Fußschmerzen

Die Hauptursachen von schmerzenden Füßen sind Überlastungen infolge von mangelnder Übung, gefolgt von den falschen Schuhen. Übergewicht kann das Problem verschärfen, aber auch Normalgewichtige können Probleme mit den Füßen bekommen. Da es natürlich noch viele andere Ursachen von Fußschmerzen gibt, sollte man in jedem Fall seinen Arzt befragen.

Die richtigen Schuhe

Fußschmerzen beim und nach dem Gehen können durch die falschen Schuhe ausgelöst werden. In dem Fall ist Abhilfe relativ einfach: Die richtigen Schuhe müssen her. Schmerzen werden meistens durch zu hohe Absätze und zu kleine oder zu schmale Schuhe ausgelöst. Die richtigen Schuhe sind also flach, lang genug und breit genug. Wenn sie dazu noch eine Dämpfung haben, die Stösse abfedert, dann sind sie ideal. Fündig werden kann man unter anderem bei Walking-Schuhen, leichten Wanderschuhen und eventuell auch bei Laufschuhen.

Diese Schuhe sind flach und leicht, es gibt sie in verschiedenen Breiten und die Zehen haben genug Platz. Eingezwängte Zehen verursachen Schmerzen im ganzen Fuß, normale Strassenschuhe sind häufig vorne zu eng. Jetzt müssen die Schuhe nur noch die richtige Größe haben. Es ist ganz egal, welche Zahl an den Schuhen dran steht, sie müssen passen, auch abends, wenn die Füße schon etwas geschwollen sind. Viele Leute stellen bei sorgfältiger Auswahl fest, dass sie eine größere Schuhgröße haben, als sie bisher gedacht hatten.

Praktisch ist auch, wenn die Schuhe eine lose Einlegesohle haben, die man herausnehmen kann. Diese kann man, wenn entsprechender Bedarf besteht, einfach durch eine orthopädische Einlage ersetzen, ohne deswegen neue Schuhe zu brauchen.

Überlastung und Fußfehlstellungen

Auch mit optimalen Schuhen kann man Probleme durch das Gehen bekommen, wenn man die Belastung nicht gewöhnt ist oder wenn man eine Fußfehlstellung hat. Die Füße bestehen aus Knochen, Sehnen, Bändern und Muskeln. Diese sind nur dann stark und belastbar, wenn sie entsprechend trainiert sind. Mangel an Training, verbunden mit falschen Schuhen und eventuell Übergewicht, kann eine Fußfehlstellung hervorrufen. Wenn also Senkfüße, Plattfüße oder eine andere Fehlstellung vorliegen, können orthopädische Einlagen zu einer deutlichen Entlastung führen. Diese Einlagen werden bei Bedarf vom Orthopäden verschrieben. Aber auch in dem Fall, in dem "nur" eine Überlastung vorliegt, können die Einlagen, zumindest vorübergehend, helfen.

Training zur Verbesserung der Belastbarkeit

Die Wirkungsweise der Einlagen besteht in einer Entlastung der Füße. Dies ist das Gegenteil von Training. Die Schmerzen verschwinden zwar meist zuverlässig, die Belastbarkeit der Füße steigt aber nicht an. Sie kann sogar sinken. Man wird also sehr schnell abhängig von seinen Einlagen. Wer das nicht möchte, zum Beispiel weil er gelegentlich auch mal schicke Schuhe tragen möchte, in denen kein Platz für Einlagen ist, der kann die Belastbarkeit seiner Füße durch Training verbessern. Dabei gilt das selbe wie für jedes andere Training auch, die Abfolge von Belastung und Erholung ergibt den besten Trainingseffekt. Dadurch wird sowohl die Belastung als auch die Belastbarkeit im Laufe der Zeit immer mehr gesteigert. Die Strecke, die man schmerzfrei ohne Einlagen gehen kann, wird also im Laufe der Zeit immer länger werden.

Die zwei besten Trainingsmethoden für die Füße sind Barfußgehen und Fußgymnastik.

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Barfußgehen

Barfußgehen ist die einfachste Sache der Welt. Man zieht die Schuhe aus und geht mit nackten Füßen oder auf Socken umher. Dabei sollte man etwas auf den Untergrund achten, zum Beispiel sind Socken auf glattem Boden oft sehr rutschig oder im Freien können Glasscherben oder ähnliches zu Verletzungen führen. Den Anfang macht man also am besten in der Wohnung, auf dem Teppich. Man fängt mit fünf Minuten barfußgehen am Tag an und steigert nach und nach. Weitere Steigerungsmöglichkeiten sind durch die Wahl des Untergrundes gegeben, so zum Beispiel auf Rasen (zum Beispiel Fußballplatz), Waldboden oder Sand.

Fußgymnastik

Fußgymnastik ist Krafttraining für die Füße. Schon mit wenigen Minuten täglich lassen sich beachtliche Erfolge erzielen und Einlagen in vielen Fällen gänzlich überflüssig machen. Eine Anleitung findet man in vielen Büchern. Es ist also auch für Übergewichtige möglich, schmerzfrei zu Fuß unterwegs zu sein und damit das Abnehmen zu unterstützen.

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