Schrittzähler oder Pedometer sind einfache Geräte, die am Bein oder an der Kleidung befestigt werden und die die Anzahl der gemachten Schritte zählen. Heutige Geräte sind fast immer elektronisch, mechanische Geräte sind fast nicht mehr zu bekommen. Viele der elektronischen Geräte bieten zusätzliche Funktionen, wie die Berechnung der Wegstrecke, was durchaus sinnvoll sein kann oder die Anzeige der (angeblich) verbrauchten Kalorien, was nicht ganz so sinnvoll ist, denn der Kalorienverbrauch ist doch eine sehr individuelle Angelegenheit. Zusätzlich sind noch alle möglichen sonstigen Messungen und Anzeigen möglich, jeder muss selbst entscheiden, ob er die braucht oder nicht.
Gesunde Ernährung ist die beste Ergänzung zum Mehr an Bewegung, zum Beispiel mit einem schlanker-leben-Müsli.
Bewegung, sei es im Alltag oder in Form von Sport, ist einer der ganz wichtigen Aspekte, wenn man gesund bleiben und schlank werden möchte. Viele Menschen verschätzen sich allerdings in der Menge ihrer täglichen Bewegung, sie glauben, es wäre mehr, als es tatsächlich ist. Folgerichtig denken sie, dass es am Bewegungsmangel nicht liegen kann, wenn sie übergewichtig oder unsportlich sind.
Es ist also wichtig, als Erstes einfach mal festzustellen, wie viel Bewegung man denn so hat. Hier kann ein Schrittzähler gute Dienste leisten. Viele Menschen stellen durch die Messungen fest, dass sie doch weniger Bewegung haben, als sie gedacht hatten. Mit dieser Tatsachenfeststellung ist es dann einfacher einzusehen, dass mehr Bewegung einen Vorteil bringen würde.
Hinzu kommt aber der zusätzliche Vorteil, dass nämlich die Messung der Anzahl der täglich gemachten Schritte dazu führt, dass man mehr dieser Schritte macht, einfach um nicht abends auf ein schlechtes Messergebnis gucken zu müssen. Die Messung der Schrittanzahl ist also eine reaktive Messung, das Ergebnis der Messung wird durch die Messung selber verändert. Das ist in diesem Fall einfach etwas Gutes, je mehr Schritte man macht, um so besser, warum man sie macht, ist nicht so wichtig.
Wenn man sich also angewöhnt, täglich seine Schrittzahl mit einem Schrittzähler zu messen, dann wird das wahrscheinlich schon zu etwas mehr Bewegung führen, als wenn man nicht messen würde. Im Laufe der Zeit ist es dann aber trotzdem sinnvoll, die Bewegungsmenge und damit die Schrittanzahl weiter zu steigern, um die Fitness zu verbessern und sich an mehr Bewegung zu gewöhnen. Eine häufig gegebene Empfehlung lautet hier, 3000 Schritte zusätzlich pro Tag zu machen. Diese Empfehlung wird auch vom Bundesministerium für Gesundheit
unterstützt. Das sind etwa zwei bis zweieinhalb Kilometer, die man pro Tag zusätzlich gehen sollte. Das geht zum Beispiel, indem man jeden Abend nach dem Essen noch einen kleinen Spaziergang macht. Dieser Verdauungsspaziergang mindert auch die Lust auf zusätzliche Naschereien abends vor dem Fernseher, ist also in doppelter Hinsicht von Vorteil.
Ein Schrittzähler kann also, genau wie eine Pulsuhr, unter Umständen ein gutes Mittel zur Motivation sein, um etwas zu tun, was man natürlich genauso gut auch ohne Schrittzähler tun kann, einfach gehen.